Maut in Spanien: Der komplette Guide 2026

Alles, was Sie über spanische Autobahnen, Mautgebühren und den Telemaut-Service wissen müssen

 

Eine Autoreise durch Spanien ist für viele europäische Fahrer – insbesondere aus Deutschland oder Frankreich – eine beliebte Urlaubsoption. Die gute Nachricht ist: Der Großteil der spanischen Autobahnen ist mautfrei.

Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern mit Vignetten-System hat Spanien beschlossen, seine Mautautobahnen schrittweise kostenlos zu machen, sobald die Verträge mit privaten Betreibern auslaufen. Seit 2018 sind dadurch über 1.000 km Autobahnen (Autopistas) gebührenfrei geworden – darunter die bekannte AP-7 entlang der Mittelmeerküste.

Einige Abschnitte sind 2026 jedoch weiterhin mautpflichtig, vor allem in Galicien, im Baskenland, rund um Madrid und an der Costa del Sol. Das spanische Straßennetz unterscheidet zwei Arten von Autobahnen: die Autovías, die kostenlos sind und mit dem Präfix „A“ gekennzeichnet werden, und die Autopistas de peaje, die mautpflichtig sind und das Präfix „AP“ tragen. Diese Unterscheidung ist entscheidend, um Ihre Route richtig zu planen und Ihr Budget für die Maut in Spanien unter Kontrolle zu behalten.

Wie funktioniert das Mautsystem in Spanien?

 

Autopistas vs. Autovías – zwei unterschiedliche Netze

Das spanische Autobahnnetz umfasst rund 17 000 km Autovías, die kostenlos sind, und etwa 1 435 km Autopistas, die weiterhin mautpflichtig sind. Die Autovías werden vom Staat finanziert und sind für alle Fahrzeuge gebührenfrei. Die Autopistas de peaje werden von privaten Betreibern verwaltet, die die Maut im Gegenzug für Wartung und Betrieb der Infrastruktur erheben. Die Instandhaltung der Autovías wird hingegen vollständig aus dem Staatshaushalt bezahlt.

 

Wie erkennt man eine mautpflichtige Autobahn?

  • Blaue Schilder mit dem Kürzel „AP“ kennzeichnen eine mautpflichtige Autobahn (Autopista de peaje).
  • Grüne Schilder mit dem Buchstaben „A“ stehen für eine kostenlose Autovía.
  • Schilder mit der Aufschrift „PEAJE“ zeigen an, dass sich eine Mautstation nähert.

Zu beachten ist, dass die Verkehrsschilder in Spanien in der Regel nur auf Spanisch beschriftet sind. Achten Sie deshalb frühzeitig auf den Hinweis „peaje“, um Ihre Durchfahrt rechtzeitig vorzubereiten.

 

Das Bezahlsystem an den Mautstationen

Das System der Maut in Spanien funktioniert klassisch, ähnlich wie in Frankreich oder Italien: Beim Auffahren auf eine Autopista ziehen Sie ein Ticket und bezahlen beim Verlassen entsprechend der zurückgelegten Strecke und der Fahrzeugkategorie.

An den Mautstellen gibt es drei Arten von Fahrspuren:

  • Manuelle Spuren: Bar- oder Kartenzahlung mit Unterstützung durch Personal
  • Automatische Spuren: Nur Kartenzahlung, ohne Personal
  • VIA-T-Spuren (mit „T“ markiert): Für Fahrzeuge mit Telemaut-Gerät, Durchfahrt ohne Anhalten

💡 Gut zu wissen:

Einige Abschnitte rund um Bilbao verwenden ein sogenanntes Free-Flow-System mit automatischer Kennzeichenerfassung. Es gibt dort keine Schranken, und die Maut wird automatisch über Ihr Kennzeichen oder Ihr VIA-T-Gerät abgerechnet.

Fahrzeugkategorien

Die Mautgebühren in Spanien hängen von der Fahrzeugkategorie ab. Die Einstufung ist einfacher als in Italien oder Frankreich:

Kategorie

Fahrzeuge

Typischer Tarif

Ligeros (Kat. 1)

Pkw, Motorräder, Wohnmobile < 3,5 t, Autos mit Anhänger (bis 3 Achsen)

Grundtarif

Pesados I (Kat. 2)

Fahrzeuge mit 2 Achsen und Zwillingsreifen, Wohnmobile > 3,5 t, Lkw mit 3 Achsen

ca. 1,6 × Grundtarif

Pesados II (Kat. 3)

Fahrzeuge mit 4 Achsen oder mehr, schwere Lkw, Sattelzüge

ca. 2 × Grundtarif

 

💡 Gut zu wissen:

Wohnmobile mit einem Gesamtgewicht unter 3 500 kg gehören zur Kategorie 1 (Ligeros) und zahlen denselben Tarif wie Pkw. Schwerere Wohnmobile (über 3.500 kg) fallen in Kategorie 2 und unterliegen einem deutlich höheren Tarif. Prüfen Sie daher vor Reiseantritt das zulässige Gesamtgewicht Ihres Fahrzeugs, um Unsicherheiten zu vermeiden.

Welche Autobahnen sind in Spanien kostenlos?

 

Die große Abschaffung der Mautgebühren (2018–2024)

Die spanische Regierung hat beschlossen, auslaufende Verträge mit privaten Autobahnvertreibern nicht zu verlängern. Diese historische Entscheidung führte zur Abschaffung der Maut auf über 1.000 km Autobahnen:

Autobahn

Strecke

Gebührenfrei seit

AP-1

Burgos – Armiñón

November 2018

AP-4

Sevilla – Cádiz

Februar 2019

AP-7 (Nord)

La Jonquera – Tarragona

September 2021

AP-7 (Süd)

Tarragona – Alicante

September 2021

AP-2

Saragossa – Mittelmeer

September 2021

Diese Abschaffung der Maut in Spanien bedeutet eine jährliche Ersparnis von rund 1,4 Milliarden Euro für Autofahrer. Die AP-7, die sogenannte Autopista del Mediterráneo, verläuft entlang der gesamten Mittelmeerküste von der französischen Grenze bis nach Alicante und ist auf diesem Abschnitt nun vollständig mautfrei. Diese Autobahn war früher eine der meistbefahrenen Strecken Spaniens, insbesondere bei Touristen auf dem Weg nach Katalonien, Valencia oder Andalusien. In der Hochsaison passierten täglich Millionen von Fahrzeugen ihre ehemaligen Mautstationen.

 

Wie geht es weiter?

Die spanische Regierung hat offiziell ausgeschlossen, künftig neue Mauten auf kostenlosen Autovías einzuführen. Trotz des Drucks der Europäischen Kommission und der EU, ein System mit Vignette oder „Peaje por uso“ (Maut nach Nutzung) einzuführen, bestätigte Madrid im März 2025, dass keine neuen Maßnahmen zur Ausweitung oder Änderung der Maut in Spanien geplant sind. Begründet wurde dies mit dem Ziel, die Autofahrer im Rahmen der Verkehrspolitik der spanisch-portugiesischen Halbinsel nicht zusätzlich zu belasten.

Die nächste anstehende Änderung betrifft die AP-68 (Bilbao – Saragossa), die am 11. November 2026 mit dem Auslaufen der Verträge kostenlos wird. Die Abschnitte in Aragonien und La Rioja werden vollständig mautfrei sein, während das Baskenland auf seinen regionalen Teilstrecken weiterhin ein eigenes Mautsystem beibehält.

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Maut in Spanien - Gebühren im Jahr 2026

 

Erhöhung der Tarife zum 1. Januar 2026

Zum 1. Januar 2026 sind die Tarife auf allen noch mautpflichtigen Autobahnen gestiegen:

  • Privat betriebene Autobahnen: Erhöhung um +3,64 % bis +4,68 %, je nach Vertrag
  • Staatlich verwaltete Autobahnen (SEITT): Einheitliche Erhöhung um +2 %

Die Regierung stellte 15 Millionen Euro an Zuschüssen bereit, um die Auswirkungen dieser Preiserhöhungen für Autofahrer abzufedern.

 

Beispiele für Strecken und Tarife 2026

Autobahn

Strecke

Preis 2026 (Pkw)

AP-9

A Coruña – Vigo (219 km)

21,40 €

AP-9

A Coruña – Santiago

8,80 €

AP-9

Vigo – Pontevedra

5,05 €

AP-68

Bilbao – Saragossa (295 km)

39,90 € (mautfrei ab Nov. 2026)

AP-6

Madrid – Adanero (inkl. Guadarrama-Tunnel)

~15,50 €

AP-51

Villalba – Ávila

~11,70 €

AP-53

Santiago – Alto de Santo Domingo

~7,10 €

AP-66

Campomanes – León (Huerna-Tunnel)

~15,90 €

AP-71

León – Astorga

~6,10 €

 

Die AP-7 Costa del Sol unterliegt einer saisonabhängigen Preisgestaltung.

Die Autopista del Sol erhebt eine saisonabhängige Maut in Spanien, mit deutlich höheren Preisen in der Sommersaison.

Abschnitt

Nebensaison

Hauptsaison (Juni–Sept. + Ostern)

Málaga – Estepona (komplett)

5,70 €

9,25 €

Málaga – Calahonda

3,55 €

5,75 €

Estepona – Guadiaro

3,85 €

6,25 €

Estepona – San Pedro

2,20 €

3,60 €

 

💡 Gut zu wissen:

In der Hauptsaison (Juni bis September und zu Ostern) liegen die Tarife der AP-7 an der Costa del Sol etwa 50 bis 70 % höher als in der Nebensaison.

Mautpflichtige Tunnel in Spanien

Mehrere Tunnel in Spanien haben eigene Tarife, die unabhängig vom Autobahnnetz gelten.

Tunnel

Lage

Preis 2026 (Pkw)

Túnel del Cadí

Katalonien (Richtung Andorra)

14,56 €

Tunnels de Vallvidrera

Barcelona (C-16)

4,70 € (Nebenzeit) / 5,28 € (Hauptverkehrszeit)

C-16 Sant Cugat – Manresa

Katalonien

5,81 € (werktags) / 9,76 € (Wochenende)

Tunnels d'Artxanda

Bilbao

1,50 €

 

Wie bezahlt man die Maut in Spanien?

 

Elektronisches Mautsystem VIA-T

Der VIA-T ist das spanische elektronische Mautsystem, vergleichbar mit dem Liber-t in Frankreich oder dem Telepass in Italien. Das kleine Gerät wird an der Windschutzscheibe befestigt und ermöglicht es, die Mautstationen ohne Anhalten zu passieren – über die mit einem blauen „T“ gekennzeichneten Spuren. So bezahlen Sie die Maut in Spanien praktisch und schnell.

Vorteile des VIA-T:

  • Schnelle Durchfahrt ohne Anhalten (max. 40 km/h)
  • 5 bis 15 % Rabatt auf bestimmten Autobahnen im Vergleich zur Bar- oder Kartenzahlung
  • Monatliche Abrechnung über die hinterlegte Kreditkarte
  • Auch in vielen Parkhäusern in Spanien nutzbar

Europäische Interoperabilität: Der VIA-T ist inzwischen mit Frankreich, Portugal und Italien kompatibel – ein einziges Mautgerät funktioniert in allen vier Ländern.

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Für Autofahrer bietet tolltickets die Mautbox Iberia, die mit dem spanischen VIA-T-System sowie dem ViaVerde-Netz in Portugal kompatibel ist. Diese Mautbox funktioniert auf allen mautpflichtigen Autobahnen, Tunneln und Brücken in Spanien.

 

Merkmal

Details

Abdeckung

Spanien + Portugal

Aktivierungsgebühr

16 € (Pay-as-you-go/Gelegenheitsfahrer) / 9,90 € (Frequent Traveller/Vielfahrer)

Servicegebühr

4 % (Pay-as-you-go/Gelegenheitsfahrer

) / 3 % (Frequent Traveller/Vielfahrer

) auf Mautbeträge

Fahrzeugtyp

Privat- oder Mietfahrzeug (Kennzeichen online änderbar)

Die Mautbox Westeuropa eignet sich für Fahrer, die durch mehrere Länder reisen, und deckt Frankreich, Spanien, Portugal und Italien mit nur einem praktischen Gerät ab.

💡Gut zu wissen: 

Ein Standard-Liber-t-Mautgerät aus Frankreich funktioniert nicht in Spanien. Um ihn nutzen zu können, muss bei Ihrem Anbieter die Option „Europa“ aktiviert werden, damit das Gerät auf dem VIA-T-Netz erkannt wird.

Zahlungsmethoden an den Mautstationen

Wenn Sie keine Mautbox besitzen, können Sie die Maut in Spanien auf zwei Arten bezahlen:

  • Barzahlung (€): an den manuellen Fahrspuren. Halten Sie Kleingeld bereit, da einige Automaten bei großen Scheinen kein Wechselgeld ausgeben.
  • Kredit- oder Bankkarte: Visa und Mastercard werden sowohl an automatischen als auch an manuellen Spuren akzeptiert. Kontaktloses Bezahlen ist möglich, und für Beträge unter 50 € ist keine PIN-Eingabe erforderlich.

Was tun bei Problemen mit der Maut in Spanien?

 

Nichtzahlung einer Mautgebühr

Wenn Sie Ihre Maut in Spanien nicht bezahlen, gelten folgende Bußgelder:

  • Durchfahrt ohne Bezahlung: Strafe von 100 €
  • Fahrzeug an der Schranke zurückgelassen: Strafe von 200 €
  • Ermäßigung: 50 %, wenn die Strafe innerhalb von 20 Kalendertagen bezahlt wird

Spanien ist Teil des europäischen Informationsaustauschs, was bedeutet, dass Bußgelder auch an Ihre Adresse im Ausland geschickt werden können. Bei Mietwagen zieht die Vermietungsgesellschaft die nicht bezahlten Mautgebühren sowie Verwaltungsgebühren direkt von Ihrer Kreditkarte ein.

 

Nachträgliche Regulierung

Wenn Sie versehentlich eine VIA-T-Spur ohne Mautgerät benutzt haben oder sich die Schranke nicht geöffnet hat, können Sie den Vorgang innerhalb von 48 Stunden nachträglich begleichen. Dazu müssen Sie den Kundendienst des jeweiligen Autobahnbetreibers kontaktieren. Diese Möglichkeit zur nachträglichen Bezahlung ist auf der Website jedes Betreibers verfügbar.

Umweltzonen (ZBE) in Spanien

Neben der Maut in Spanien müssen Reisende seit Januar 2026 auch die sogenannten Umweltzonen (Zonas de Bajas Emisiones – ZBE) beachten, die in immer mehr Städten eingeführt werden.

 

Das Umweltplakettensystem der DGT

Spanien verwendet ein Umweltklassifizierungssystem, das von der DGT (Dirección General de Tráfico) verwaltet wird:

Plakette

Farbe

Fahrzeuge

0 Emissionen

Blau

100 % elektrische Fahrzeuge, Wasserstofffahrzeuge, Plug-in-Hybride (> 40 km elektrische Reichweite)

ECO

Blau-Grün

Plug-in-Hybride (< 40 km), Voll- und Mildhybride, Fahrzeuge mit LPG oder CNG

C

Grün

Benzin Euro 4+ (ab 2006), Diesel Euro 6+ (ab 2015)

B

Gelb

Benzin Euro 3 (2001–2006), Diesel Euro 4/5 (2006–2015)

Ohne Plakette

Ältere Fahrzeuge – in ZBE-Zonen verboten

Fahrzeuge mit ausländischer Zulassung: Die DGT-Plaketten werden nicht an ausländische Fahrzeuge vergeben. Europäische Umweltplaketten wie die deutsche Umweltplakette oder die französische Crit’Air werden nicht automatisch anerkannt. Jede Stadt verlangt eine eigene Registrierung für ausländische Fahrzeuge.

 

Umweltzone Barcelona (ZBE Barcelona)

Die Metropolregion Barcelona verfügt über eine aktive Umweltzone von Montag bis Freitag, 7:00 – 20:00 Uhr (am Wochenende und an Feiertagen inaktiv).

Für ausländische Fahrzeuge gilt:

  1. Registrierung unter zberegistre.ambmobilitat.cat
  2. Hochladen der Zulassungsbescheinigung mit Euro-Norm
  3. Bearbeitungszeit: bis zu 15 Tage
  4. Sofortzugang: möglich über bis zu 24 Tagesgenehmigungen pro Jahr (direkt online)

Bußgeld: ab 200 € pro Verstoß

 

Madrid 360

Seit dem 1. Januar 2026 ist die Einfahrt für Fahrzeuge ohne Umweltplakette der DGT im gesamten Stadtgebiet von Madrid verboten. Im historischen Zentrum (Distrito Centro) dürfen nur noch Fahrzeuge mit den Kennzeichnungen „0 Emisiones“ und „ECO“ uneingeschränkt fahren.

 

Weitere betroffene Städte

Seit Januar 2026 müssen alle spanischen Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern über eine Umweltzone (ZBE) verfügen. Zu den betroffenen touristischen Zielen gehören unter anderem Valencia, Málaga, Sevilla, Alicante, Bilbao, Santiago de Compostela und die Balearen.

💡 Gut zu wissen: 

Wenn Sie ein neueres Fahrzeug fahren (Benziner Euro 4+ oder Diesel Euro 6+), müssen Sie sich in den meisten ZBE-Städten keine Sorgen machen. Für ältere Fahrzeuge empfiehlt es sich, die Registrierung auf dem Online-Portal der jeweiligen Stadt mindestens 15 Tage vor der Anreise vorzunehmen.

Maut zwischen Frankreich und Spanien

 

Für Reisende, die von Frankreich nach Spanien fahren, gibt es gute Nachrichten: Die AP-7, die von La Jonquera (an der französischen Grenze) nach Barcelona und weiter in den Süden führt, ist seit September 2021 vollständig mautfrei.

Auf der französischen Seite hingegen sind die Autobahnen weiterhin mautpflichtig. Beispielsweise kostet die Strecke Perpignan – La Jonquera auf der A9 etwa 9 €.

Hauptgrenzübergänge:

  • An der Küste (Katalonien): französische A9 → spanische AP-7 (mautfrei)
  • Im Baskenland: französische A63 → spanische AP-8 (mautfrei rund um San Sebastián)
  • Durch den Somport-Tunnel: kostenlose Strecke auf beiden Seiten (N-330 / E-7)
  • Über Andorra: Nationalstraßen → Túnel del Cadí (14,56 €)

Häufige Fragen (FAQ)

Sind alle Autobahnen in Spanien kostenlos?

Nein, aber die große Mehrheit ist gebührenfrei. Etwa 90 % des spanischen Autobahnnetzes, also über 17 000 Kilometer Autovías, sind mautfrei. Nur einige Autopistas (mit dem Kürzel „AP“) sind weiterhin gebührenpflichtig, vor allem in Galicien, im Baskenland, rund um Madrid, an der Costa del Sol und in Katalonien (Tunnel). Zu den noch mautpflichtigen Autobahnen gehören: AP-9, AP-68, AP-6, AP-7 (Costa del Sol), AP-46, AP-53, AP-66 und AP-71.

Seit wann sind die Autobahnen in Spanien kostenlos?

Die Abschaffung der Maut begann 2018 mit der AP-1 (Burgos – Armiñón) und beschleunigte sich im September 2021, als die Mittelmeerautobahn AP-7 und die AP-2 gebührenfrei wurden. Die spanische Regierung hat beschlossen, abgelaufene Verträge nicht zu verlängern.

Funktioniert die Tolltickets-Mautbox in Spanien?

Ja, sofern die Option „Europa“ oder „Iberia“ auf Ihrer Mautbox aktiviert ist. Die Tolltickets-Mautboxen sind mit dem spanischen VIA-T-System kompatibel. Bei der Option „Pay-as-you-go“ fallen monatliche Gebühren nur in den Monaten an, in denen die Box tatsächlich genutzt wird.

Was passiert, wenn ich mein Mautticket verliere?

Wenn Sie Ihr spanisches Mautticket verlieren, müssen Sie den Höchsttarif bezahlen, der der längstmöglichen Strecke auf dieser Autobahn entspricht. Bewahren Sie Ihr Ticket daher immer gut auf. Wenn Sie eine Mautbox verwenden, benötigen Sie kein Ticket mehr, da die Abrechnung automatisch erfolgt.

Zahlen Wohnmobile höhere Mautgebühren?

Wohnmobile mit einem Gesamtgewicht unter 3 500 kg zahlen denselben Tarif wie Pkw (Kategorie Ligeros).Schwerere Fahrzeuge werden der Kategorie Pesados I zugeordnet, mit einem Aufschlag von etwa 60 %.

Wird die AP-68 bald kostenlos sein?

Ja! Die AP-68, die Autopista del Cantábrico, verbindet Madrid mit dem Baskenland über Bilbao und Saragossa und wird am 11. November 2026 mautfrei, wenn die Verträge auslaufen. Das betrifft 295 Kilometer Autobahn in Spanien und bedeutet für Autofahrer eine Ersparnis von fast 40 € pro Fahrt. Diese Strecke ist eine wichtige Verkehrsachse für den Straßentransport im Norden der Iberischen Halbinsel.

Maut in Spanien: Der komplette Guide 2026

Alles, was Sie über spanische Autobahnen, Mautgebühren und den Telemaut-Service wissen müssen